Tiroler Traditionsverein " Oberländer Landsturm "

"  HOCH TIROL !! "


Der Landsturm


Der Oberländer Landsturm wurde am 7. Juni 2003 ins Leben gerufen.

In den sechziger Jahren gab es bei den Schützen eine "legendäre Landsturmtruppe " welche jedoch nur kurze Zeit agierte.

Mit der Neugründung sollte sich in Silz ein neuer Traditionsverein etablieren.

Die Idee von Raimund Dablander, welcher dann als erster Obmann fungierte,

fand gleich Anklang.

Die erste Ausrückung fand dann beim Battalionsfest der Schützen in Imst statt.



Die Entstehung des Landsturms


Schon vor dem Landsturmgesetz von 1886 gab es den Landsturm in Österreich. Der Landsturm umfasste alle wehrtauglichen Bürger. In Tirol wurde der Landsturm auf das schon um 1511 zusammen mit Kaiser Maximilian I. vereinbarte Wehrrecht, das sogenannte Landlibell zurückgeführt. Nur ein einziges Mal in der Geschichte Österreichs, nämlich im Jahre 1809 in Tirol, wurde der Landsturm tatsächlich aufgeboten. Napoleon hatte Tirol erobert und es dem Königreich Bayern angeschlossen. Nach fünf Jahren der Unterdrückung, der Abschaffung der Tiroler Verfassung und Zwangsrekrutierung für den Kriegsdienst unter fremden Mächten hatten sich unter Führung von Andreas Hofer die Tiroler Standschützen und der Tiroler Landsturm gegen die Bayern erhoben, um einen Wiederanschluss an das Kaisertum Österreich zu erreichen. Aber auch 1915 als Italien den Mittelmächten den Krieg erklärte, waren es Tiroler, Vorarlberger und Salzburger Landsturmeinheiten die die Front hielten, bis die regulären Einheiten von der Ostfront an die Südfront beordert wurden.                                              

(Quelle Wikipedia)



Das Landlibell


Das Landlibell beinhaltete weiter, dass das Aufgebot und der Landsturm nur innerhalb des Landes (Tirol) Kriegsdienst leisten mussten, und dass ohne Bewilligung der Landstände kein Krieg begonnen werden sollte, der Tirol betraf.

Die Ausrüstung samt Waffen war von Aufgebot und Landsturm zu beschaffen, sie wurden dabei vom Innsbrucker Zeughaus unterstützt, das Geschütze und Werkzeuge lieferte. Damit war auch das Recht verbunden, dass jeder Wehrfähige eine Waffe tragen durfte. Dies begründete das Schützenwesen. Ursprünglich war nur ein Drittel der Mitglieder mit Feuerwaffen ausgerüstet, der Rest musste sich mit Spießen, Schaufeln, Hacken, Beilen und Hauen bewaffnen. 

(Quelle, Wikipedia)

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Tiroler Landeshymne


1. Strophe

Zu Mantua in Banden der treue Hofer war,
In Mantua zum Tode führt ihn der Feinde Schar.
Es blutete der Brüder Herz, ganz Deutschland, ach,
In Schmach und Schmerz,
Mit ihm das Land Tirol, Mit ihm das Land Tirol,

2. Strophe

Die Hände auf dem Rücken der Sandwirth Hofer ging
Mit ruhig festen Schritten, ihm schien der Tod so gering,
Der Tod, den er so manchesmal vom Iselberg geschickt ins Tal
Im heil'gen Land Tirol.  Im heil'gen Land Tirol.

3. Strophe

Doch als aus Kerkergittern im festen Mantua
Die treuen Waffenbrüder die Händ' er strecken sah,
Da rief er laut: Gott sei mit euch, Mit dem verratnen Deutschen Reich,
Und mit dem Land Tirol.  Und mit dem Land Tirol.

4. Strophe

Dem Tambour will der Wirbel nicht unterm Schlägel vor,
Als nun der Sandwirth Hofer Schritt durch das ffinstre Tor.
Der Sandwirth noch in Banden frei dort stand er fest auf der Bastei
Der Mann vom Land Tirol.  Der Mann vom Land Tirol.

5. Strophe

Dort soll er niederknien, Er sprach: das tu' ich nit!
Will sterben, wie ich stehe, Will sterben, wie ich stritt,
So wie ich steh' auf dieser Schanz, Es leb mein guter Kaiser Franz,
Mit ihm das Land Tirol!  Mit ihm das Land Tirol!

6. Strophe

Und von der Hand die Binde nimmt ihm der Korporal,
Und Sandwirth Hofer betet alhier zum letzten Mal.
Dann ruft er: nun so trefft mich recht. Gebt Feuer! - Ach, wie schießt ihr schlecht!
Ade, mein Land Tirol!  Ade, mein Land Tirol!


( Text von Julius Mosen (1832), Musik nach einer Volksweise von Leopold Knebelsberger )